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PraxisSEMINAR:
Effiziente CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung von Maschinen und Anlagen

  • Seminar zur CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung nach Maschinenrichtlinie in der Schweiz
  • Durch die Angleichung von schweizerischen Gesetzen mit den Bestimmungen der EU haben Unternehmen aus der Schweiz uneingeschränkten Zugang zu diesem Markt.

    Unternehmen aus der Schweiz stellen sich häufig zwei Fragen:

    • Wie können rechtskonforme CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung möglichst effizient durchgeführt werden?
    • Welche besonderen Anforderungen gelten für Unternehmen aus der Schweiz?

Seminarinhalt 1. Tag

Antworten auf grundlegende Fragen

  • Die zwei wichtigsten Gründe für überhöhte „CE-Kosten“ und wie Sie diese mit einfachen Massnahmen vermeiden können.
  • Wer unterschreibt die Konformitätserklärung? Was sind die Voraussetzungen? Welche Bedeutung hat die Unterschrift in Prüfverfahren von Behörden, Gerichten oder Versicherungen?
  • Welche Haftungsrisiken bestehen für Unternehmen, Führungskräfte und operativ tätige Personen?
  • Müssen Normen beim Bau von Maschinen angewandt werden? Welche sind die wichtigsten?
  • Ist es sinnvoll, einen für die CE-Kennzeichnung "Zuständigen" zu installieren? Lohnt sich der Einsatz externer Dienstleister?
  • Welche Besonderheiten gelten in der Schweiz?
     

Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen und Unternehmen

  • Wer im Produktentstehungsprozess hat welche Aufgaben bzw. Rollen: Konstruktion Maschinenbau, Konstruktion Steuerungsbau, technische Redaktion, Geschäftsleitung, Qualitätsmanagement, Einkauf, Verkauf,  Arbeitsschutz,…
  • Wie sich durch die organisierte Zusammenarbeit zwischen den Konstrukteuren und technischen Redakteuren der Aufwand für die Erstellung der Begleitunterlagen massgeblich reduzieren lässt.
  • Worauf Sie beim Einkauf von Maschinen, unvollständigen Maschinen, Komponenten und Steuerungen unbedingt achten sollten!
  • Kann sich ein Käufer einer Maschine auf ein angebrachtes CE-Zeichen verlassen? (z.B. zum Einbau in eine Anlage)
  • Umbau von Maschinen und Anlagen -  in welchen Fällen liegt eine "wesentliche Veränderung" vor?
  • CE-Kennzeichnung im Anlagenbau: Wer ist für die „Gesamtkonformität“ verantwortlich? Wie arbeiten mehrere Abteilungen und Unternehmen optimal zusammen? 


Seminarinhalt 2. Tag

Beispielhafte Konformitätsbewertung
Anhand eines einfachen Praxisbeispiels lernen Sie, wie ein richtlinienkonformes Konformitätsbewertungsverfahren Schritt für Schritt und pragmatisch abgearbeitet wird.

  • Einstufung von Produkten i. S. d. Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
  • Anwendung weiterer Richtlinien klären (z.B. EMV, Niederspannungsrichtlinie,...)
  • Anwendung von Normen klären. 
  • Beispielhafte Durchführung einer Risikobeurteilung gemäss EN ISO 12100 (Risikoeinschätzung, Risikobewertung, 3-stufige Methode zur Risikominderung, Zusammenhang zum sicherheitstechnischen Steuerungsbau gemäss EN ISO 13849-1)
  • Betriebsanleitung und technische Unterlagen: Welche formalen Anforderungen bestehen (Sprache, Medium, Aufbewahrungsfrist)?
  • Wann müssen "benannte Stellen" einbezogen werden?
  • Interne Fertigungskontrolle
  • CE-Zeichen anbringen, Konformitätserklärung oder Einbauerklärung drucken
     

Einblicke in die juristische Praxis

  • Wie sind die typischen Abläufe bei Ermittlungen durch die SUVA oder andere Organisationen?
  • Welche Präventivmassnahmen Unternehmen treffen können um mögliche Prozesse zu verhindern oder positiv zu beeinflussen?
     

Moderne Hilfsmittel zur CE-Kennzeichnung

Das gesamte Seminar erläutert den allgemeinen Prozess zur Konformitätsbewertung von Maschinen und Anlagen. In einer kurzen Übersicht erfahren Sie, wie die Software "Safexpert" den CE-Prozess unterstützt:

  • CE-Leitfaden und Risikobeurteilungen
  • Modernes Normenmanagement mit dem Safexpert NormManager
  • Aktualitätsüberwachung von Word- und Exceldokumenten mit dem Safexpert NormAnalyzer

 

Referenten

Rechtsanwalt Hans Joachim Hess

Seniorpartner der Kanzlei Hess & Partner, Küsnacht/Schweiz, ist spezialisiert auf die Bereiche Produktesicherheit, Produktehaftung, Krisenmanagement, Produkt-Compliance, Vertragsgestaltung und Verwaltungsrecht; Herausgeber der Gesetzeskommentare zum Produktehaftpflicht- und Produktesicherheitsgesetz

und

Johannes Frick, MSc ETH
Fachreferent CE-Kennzeichnung und Safexpert.
Studium der Elektrotechnik an der ETH Zürich mit Schwerpunkt im Bereich Energietechnik. Masterarbeit im Bereich der Energieeffizienz im Werkzeugmaschinenbau. Zuvor Ausbildung an der HTL Innsbruck mit Diplomarbeit zum Thema EMV. Spezialisiert auf Fragen zur Maschinen-, Niederspannungs- und EMV-Richtlinie. Geschäftsleiter der IBF Solutions AG.

 Speziell für

  • Technische Leiter und Konstruktionsleiter
  • Konstrukteure – Maschinenbau oder Steuerungsbau
  • Technische Einkäufer (speziell von Industrieanlagen)
  • Technische Verkäufer und QS-Beauftragte
  • Verantwortliche für Umbauten und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen
  • Normenverantwortliche

 

Teilnahmebetrag

    • 1290,- CHF zzgl. Mwst.

    Die Teilnahmegebühr beinhaltet ausführliche Seminarunterlagen, die Pausenverpflegung und das Mittagessen. Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung.

     

    Unverbindliche Vorabreservierung

    Nützen Sie die Möglichkeit der unverbindlichen Vorabreservierung und sichern Sie sich so Ihren Teilnahmeplatz. Wir kontaktieren Sie, wenn wir Ihre definitive Zu- oder Absage benötigen.

     

    Zeiten

    • jeweils 8:30 – ca. 16:30 Uhr

     

     

    Aktuelle Termine

    Die Termine für 2018 sind aktuell in Planung. Gerne informieren wir Sie, sobald die Termine verfügbar sind.
    Senden Sie uns einfach eine kurze E-Mail an office(at)ibf-solutions.ch

    Beachten Sie auch unsere Seminarangebote in Österreich/Deutschland.

    VDSI zertifizierte Veranstaltung:

    Für die Teilnahme erhalten Sie: